movin' on

1. Controlled Risk (Bruno Spoerri
2. Und in der Ecke meckert ein Bürli (Bruno Spoerri - Reto Weber)
3. Love Power - For Papa (Reto Weber - Bruno Spoerri)
4. Rooty Toot (Albert Mangelsdorff)
5. Marin's New Trick (Bruno Spoerri)
6. Grüsse aus Malans (Bruno Spoerri - Reto Weber)
7. Pontius (Maurice Horsthujs)
8. Times (Bruno Spoerri - Reto Weber)

Albert Mangelsdorff trombone
Bruno Spoerri soprano and alto saxophone, synthophone, synthesizers
and apple macintosh computer
Ernst Reijseger cellos
Reto Weber drums, percussion, k&k hot gloves


Bruno Spörri (geboren 16.08.1935)
Saxophonist, Komponist, Spezialist für elektronische Musik und interaktive Computermusik-Installationen. Erstausbildung als Diplompsychologe (Zürich und Freiburg im Breisgau), Musikstudien nebenbei in Basel, Zürich und Köln, weitgehend Autodidakt.
Mitwirkung als Saxophonist und Arrangeur in zahlreichen Jazzgruppen (u.a. Metronome Quintet, Modern Jazz Group Freiburg, eigene Gruppen), später Zusammenarbeit mit dem Trompeter Hans Kennel (erste Jazz-Rock-Gruppe der Schweiz Jazz-Rock Experience), Mundart-Rock mit Walter Lietha's "Bode Bänd" etc.
Seit 1965 Berufsmusiker. 1968 Improvisationen mit elektronischen Geräten, 1970 Aufbau des ersten privaten elektronischen Studios der Schweiz.
Viele Solo- und Duo-Konzerte mit elektronischen Mitteln, Konzerte mit dem Perkussionisten Reto Weber, Albert Mangelsdorff etc.




Albert Mangelsdorff (geboren 5.9.1928 - gestorben 25.7.2005)
Mangelsdorff gilt als wichtiger Innovator des Posaunenspiels des 20. Jahrhunderts und als der erste Jazz-Musiker, der auf einem Blasinstrument abendfüllende Solo-Konzerte geben konnte. Keiner vor ihm beherrschte in der Solo-Improvisation auf der Posaune das Prinzip der Inside-Outside-Improvisation so gut wie er. Vor allem kultivierte er das mehrstimmige Spiel auf der Posaune und machte diese Spielweise wieder bekannt. Allerdings war ihm die Technik zweitrangig. Die perfekte Beherrschung des Instruments war für ihn lediglich eine notwendige Voraussetzung für die spontane Improvisation. Es war seine Gewohnheit, täglich mehrere Stunden zu üben. Mangelsdorff hatte auch eine besondere Affinität zum Vogelgesang und konnte als Hobby-Ornithologe viele Arten von Vögeln unterscheiden. Der Gesang der Vögel war für ihn ein Klangideal und stetes Vorbild für seine Musik. Er gleicht darin Musikern wie Olivier Messiaen, der den Vogelgesang am frühen Morgen mit der letzten Stimme des Paradieses verglich.
Das amerikanische Jazzmagazin Down Beat wählte ihn mehrmals zum Posaunisten des Jahres und teilt die Geschichte der Posaunentechnik in die Zeit vor und seit Albert Mangelsdorff. Doch trotz seiner vielen Auszeichnungen und Ehrungen blieb Mangelsdorff immer eine vorsichtig zurückhaltende, sympathische Persönlichkeit. 1993 wurde er zum Honorarprofessor für Jazz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt ernannt. Während seiner Karriere spielte er mehr als 100 Schallplatten und CDs ein. Mangelsdorff war einer der ersten deutschen Jazzmusiker, die ausschließlich vom Jazz leben konnten.

  


 
Best.Nr. CD 76357
SFR 19.90
Schweiz: inkl. 7.7% MwSt.

ab Bestellwert Sfr. 50.00 portofrei

zurück »